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Die Innovationen des jungen Herrn R.

Jugend und Dynamik waren schon immer schlecht darin, die dunklen, unangenehmen Eigenschaften eines Menschen zu verstecken. Eigenschaften wie Opportunismus, Radikalismus oder Karrieregeilheit. Beweis genug dafür ist unser rundum sympathischer Bundesgesundheitsminister. Der leistet sogar noch deutlich mehr: Er zeigt deutlich, dass auch die Zugehörigkeit zu einer Minderheit nicht davor schützt, in unsoziale Oberschichten-Milieus abzudriften, halb-kriminelle Biotope wie etwa die FDP. Aber jetzt mal Pamphletismus und unangemessene satirische Hetze beiseite: Natürlich ist es jedem Menschen klar, sofern er die menschliche Freiheit liebt und in der Lage ist seinen Verstand zu gebrauchen, dass ein pauschal pro Kopf, unabhängig vom Einkommen entrichteter Zusatzbeitrag zum Gesundheitswesen doch nur Recht und billig sein kann. Wo kämen wir hin, wenn die, die zufällig das erbringen was der so genannte Markt (In FDP-Kreisen auch "Herrgott" genannt) gut entlohnt, von ihrer Leistungsbezahlung (aka halbkriminelle Akkumulation) auch noch mehr für das öffentliche Gesundheitswesen abdrücken sollten, als das faule Pack, das sich den ganzen Tag mit Scheiße-Wischen oder gar bei der Fließbandarbeit lustig vertreibt?? Am liebsten wäre Vorkämpfer Rösler deshalb natürlich eine allgemeine Kopfpauschale, der Ansatz mit den Zusatzbeiträgen ist aber auch schon nicht schlecht! Auch der Plan, den Arbeitgeberanteil auf Rösler-IQ-Niveau (7,3 Punkte) einzufrieren und damit den Anfang vom Ausstieg der Arbeitgeber aus jeglicher sozialen Verantwortung zu beginnen (ohne ihnen natürlich deswegen ihr Mitspracherecht in der Selbstverwaltung der Kassen zu begrenzen oder, wie es sinnvoll wäre, wegzunehmen!), könnte innovativer kaum sein! Kostensteigerungen im Gesundheitswesen (die natürlich in keiner Weise mit sozialen Bedingungen und damit auch mit der Arbeitsplatzsituation zu tun haben) nur noch auf die Versicherten abzuwälzen und Profit Profit sein zu lassen, kann nur Zukunft haben. Warum sollte erwirtschafteter Umsatz auch gesellschaftlich sinnvoll genutzt werden? So etwas würden ja eh nur Kommunisten fordern. In diesem Sinne: Prost Mahlzeit, liebe Arbeitnehmer. Versucht euch nicht zu sehr an dem neoliberalen Giftgemisch zu verschlucken!
11.10.10 11:44


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